Schlagwort-Archive: Bäume

Im Morgengrauen …

… entstanden diese Bilder heute morgen an einem See westlich von Potsdam. Ich war tatsächlich bereits um 4:30 auf den Beinen und habe mich zur Wanderung um den See aufgemacht. Wunderbare Farbwechsel von Grau über Blau bis zur aufstrahlenden Morgensonne waren die Belohnung. Ein Biber, der vor mir im Wasser eine Stunde dreht und dann mit einem peitschenden Schlag seines Schwanzes untertaucht. Die Stimmen unzähliger Vögel, ruhige Reiher, die auf ein Frühstück aus sind. Welch ein Fest der brandenburgischen Natur. Und ich mitten drin.

Pindo

 

 

 

Gleiswildnis

Mehrere Parks in Berlin waren so wie das Südgelände in Schöneberg früher einmal Teile von Bahnhofsanlagen. An diesen Orten gelingt es, die Ästhetik der oft so verstörenden Vergänglichkeit  wahrzunehmen. Scheinbar Zerstörtes bildet gemeinsam mit dem scheinbar Zerstörenden ein neues harmonisches Ganzes.

Weitere Bilder vom Berliner Südgelände finden Sie in meinem Beitrag Meditatives Sehen: Technik und Natur auf dem Südgelände.

Pindo

Bäume als Persönlichkeiten 

Auf einer Farm bei Yass, etwa 40 km westlich von Canberra entstanden diese Fotos. Es ist Winter. In der Abendsonne, die nicht mehr wärmt, rutschen die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt.

Ich ziehe los und fotografiere Eukalyptusbäume, Gum Trees nennen die Australier sie meist. Ich kann mich nicht sattsehen an diesen  charaktervollen Gestalten, die selbst im Tod noch die Landschaft prägen.

Der richtige Ort am Ende eines ereignisreichen Jahres Down Under. In wenigen Tagen geht es zurück nach Europa.

Und wieder beginnt etwas Neues.

Pindo

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Wanderung im Sydney Harbour

Lange war es still in meinem Blog. Die Erfahrungen in Sydney sind manchmal zu intensiv, als dass sie in Worte passen. Vielleicht gelingt der Neubeginn über Bilder.

Faszinierend ist in Australien das direkte Nebeneinander von europäisch anmutender Zivilisation und ursprünglicher Wildnis. Im Sydney Harbour, direkt neben dem Großstadtgebrodel, begebe ich mich auf eine 10 Kilometer lange Wanderung immer am Wasser entlang, durch den Sydney Harbour National Park nach Manly.

Mir bieten sich vielfache Kontraste. Ein toter Baum streckt mir seine Fratze entgegen. Daneben entwickeln überall Farne als Sinnbild entstehenden Lebens.

Pindo